CB-Funk
Bekannt aus vielen Filmen den 80er-Jahre ging der Trucker-Funk mit der Einführung der Funktelefone fast in Vergessenheit.
Wir lassen den CB-Funk wieder aufleben. Unsere Gruppe ist durch den CB-Funk entstanden.
CB-Funk („Citizens Band“) ist ein einfaches, lizenzfreies Funksystem, mit dem Menschen über kurze bis mittlere Distanzen miteinander sprechen können. Man nutzt dafür ein Funkgerät und wählt einen der 40 zugelassenen Kanäle. Ein individuelles Rufzeichen – oder ein Pseudonym, wie es von modernen sozialen Medien bekannt sein dürfte, ist nicht (mehr) vorgeschrieben, kann jedoch den Funkverkehr erleichtern und bereichern. Die Übertragung erfolgt meist per Sprache, ähnlich wie bei einem Walkie-Talkie, nur mit stärkerem Signal. Mit entsprechender Ausrüstung können auch mittels digitalem Signal schriftliche Kurznachrichten ausgetauscht werden. CB-Funk wird vorwiegend zum Austausch unterwegs, bei Freizeitaktivitäten oder in Notfällen eingesetzt. Er ist leicht zu bedienen, preisgünstig und funktioniert unabhängig vom Internet oder Mobilfunknetz.
Amateur-Funk
Unter dem Begriff HAM-Radio findet sich eine weltweite Gemeinschaft, welche mit unterschiedlichsten Interessen die unzähligen Frequenzen nutzt.
Etliche Gruppenmitglieder haben ihre Reichweite dank Amateurfunk erweitert. Für die Zulassung ist eine Prüfung beim Bundesamt für Kommunikation zu bestehen.
Amateurfunk ist also eine weltweite Form der Funkkommunikation, bei der technisch interessierte Menschen – sogenannte Funkamateure – miteinander sprechen, Signale austauschen und experimentieren. Signale können Bilder, Filme oder gar Dokumente sein. Die Prüfungspflicht im Gegensatz zu CB- oder PMR-Funk ist darin begründet, da Amateurfunk viele Frequenzen und höhere Sendeleistungen nutzt. Das weltweit einzigartige Rufzeichen (Callsign) wir vom zuständigen Amt vergeben und kann nicht gewählt werden. In der Schweiz ist dafür das BAKOM (Bundesamt für Kommunikation) zuständig. Durch die richtige Frequenzwahl und entsprechende Antennen, und der massgeblich höher freigegebenen Sendeleistung sind viel grössere Reichweiten möglich. Von regionalen Verbindungen bis hin zu Kontakten rund um den Globus sind Funkverbindungen möglich, mit entsprechender Ausrüstung sogar via Satelliten. Amateurfunk dient nicht nur dem Hobby, sondern unterstützt in Notfällen oft auch die Kommunikation, wenn andere Netze ausfallen.
Walkie Talkie, PMR 446
Vorweg: Wir sind verblüfft und begeistert, was diese Funk-Zwerge leisten können!
Als kleine Handfunkgeräte sind sie weit verbreitet. Zu Unrecht werden sie belächelt, da sie gerne als Kinderspielzeug angepriesen werden. Nicht selten werden sie ‚Zweckentfremdet‘. Ein entsprechenden Gerätepaar kann gerne mal als Baby-Phone eingesetzt werden. Ein Trugschluss sei hier angesprochen: Was in den Gerätebeschreibungen als ‚private Kanäle‘ angepriesen wird gibt es so nicht. Mehr dazu unter ‚Wissenswertes‘.
PMR-Funk („Private Mobile Radio“) ist ein lizenzfreies Funksystem für kurze Distanzen, das sehr einfach zu bedienen ist. Man nutzt handliche Funkgeräte, ähnlich wie Walkie-Talkies, die auf acht oder sechzehn festgelegten Kanälen senden. Höhere Kanalangaben weisen auf Gruppencode-Möglichkeiten hin. Die Reichweite beträgt je nach Umgebung meist ein bis drei Kilometer. PMR-Funk eignet sich gut für Ausflüge, Veranstaltungen, Baustellen oder Familienaktivitäten, weil keine Registrierung, keine Gebühren und kaum Vorkenntnisse nötig sind. Ein Knopfdruck genügt, um zu sprechen; die anderen hören sofort mit. PMR-Geräte funktionieren unabhängig von Mobilfunknetzen und sind damit auch in abgelegenen Gebieten zuverlässig.
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